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Welche Plattformen eignen sich für Ihr Content Marketing?

 

In den letzten 5-10 Jahren sind immer mehr neue Social Media Plattformen aufgetaucht. Dies macht das Marketing über Online-Werbung sehr interessant. Jede Plattform hat ihre eigene Zielgruppe. Daher ist es wichtig, die richtige Plattform für die gewünschte Zielgruppe zu wählen.

Seiten wie Facebook haben eine etwas breitere Zielgruppe. Dafür sind sie aber eher weniger für professionelle Absichten geeignet.

Es gibt mittlerweile unzählige solcher Plattformen. Mir geht es in diesem Beitrag allerdings nicht darum, einfach alle zu benennen. Stattdessen möchte ich die beliebtesten ein wenig unter die Lupe nehmen. Ich gehe dabei auf ihre Eignung in verschiedenen Aspekten ein.

Vergleich der beliebtesten Social Media Plattformen

Grundsätzlich ist erst einmal anzumerken, dass jede Plattform eine unterschiedliche Nutzung hat. Aus diesem Grund sollte man sich folgende gedanken machen:

– Womit identifiziert sich die eigene Zielgruppe?
– Welche Sprache spricht sie?
– Welche Hobbies und Interessen hat sie?

Daraus lässt sich ableiten, welche Plattform sie am meisten verbreitet nutzt.

Manchmal macht es durchaus auch Sinn, unterschiedliche Kanäle miteinander zu verknüpfen. Beispielsweise ein Youtube Video auf Instagram zu bewerben für mehr Aufrufe. Sucht man nach Business-Kontakten ist Facebook eher ungeeignet. Dafür greift man besser auf LinkedIn oder XING zurück. Je nachdem, ob man sich im deutschsprachigen Raum oder international verknüpfen will.

Betreiben Sie einen lokalen Shop ist Instagram völlig ungeeignet. Leiten Sie aber ein Reiseunternehmen, kann Instagram durchaus erfolgsversprechend eingesetzt werden.

Tipps und Tricks für gezieltes Content Marketing

Klingt das alles zu kompliziert? Hier sind ein paar Tipps zur Wahl der richtigen Marketing-Plattform.

Machen Sie sich detaillierte Gedanken zur Zielgruppe. Dazu gehören deren Alter, Sprache, Hobbies, Herkunft, etc.
Heutzutage wissen Social Media Plattformen mehr über ihre Nutzer, als denen lieb ist. Das kann für Sie als Unternehmen von großem Vorteil sein. Es erlaubt Ihnen nämlich, sehr gut zu filtrieren, wenn Sie Werbung schalten.

Im nächsten Schritt geht es um die Handhabung: Was genau will ich machen? Natürlich soll Ihre Zielgruppe möglichst zielführend angesprochen werden. Das kann man unter Anderem über Werbeanzeigen, Videos oder Gratisproben machen.

Es ist dabei wichtig, Ihre potentiellen Kunden nicht zu verschrecken. Berücksichtigen Sie, dass Social Media Plattformen häufig zur Unterhaltung genutzt werden. Daher gibt es dort weniger direkte Kaufabsichten.

Von direkten Kaufaufforderungen ist daher eher abzuraten. Das lohnt sich eher über Google-Suche mit Keywords. Diese würde nur zu einer verringerten Conversion Rate führen.

Wie also können Sie beispielsweise einen Facebook-Besucher auf Ihr Unternehmen aufmerksam machen? Das ist leider gar nicht so einfach! Zunächst sollte man sich auf einen Austausch konzentrieren, anstatt verkaufen zu wollen. Verdeutlichen Sie den Wert Ihres Produktes oder der Dienstleistung. Bieten Sie eine Gratisprobe an. Im Gegenzug muss sich der besucher für Ihren Newsletter eintragen.

Versuchen Sie über möglichst defensive Vorgehensweise, eine Email-Adresse zu erhalten. Später können Sie den Besucher über Email-Marketing oder einen kleinen Videokurs für sich gewinnen. Man spricht dabei von einem „Funnel“. Das bedeutet so viel, wie Trichtern, für das es verschiedene Vorgehensweisen gibt.

Das Ziel ist hierbei, herauszufinden, ob ein Besucher Interesse hat oder nicht. Dazu möchte man natürlich möglichst viele Informationen zur Person zu erhalten.

Einen Kunden gewinnt man, indem man ihm einen Mehrwert bietet. Dies kann man beispielsweise über ein kostenloses Beratungsgespräch oder leicht zugängliche Information erreichen. Finden Sie heraus, was den Kunden begeistert!

Es gibt noch eine völlig andere Strategie, die aber viel Zeit beansprucht. Das ist das aktive Engagement in Interessengruppen, die zum Beispiel auf Facebook existieren. Früher spielten Foren eine wichtige Rolle im Austausch von Informationen. Heutzutage treten viele Social Media Nutzer bestimmten Gruppen bei.Hier diskutieren Sie zu Interessen, mit denen sie sich identifizieren. Es werden Fragen zum Thema diskutiert sowie Videos und Blogartikel geteilt.

Beteiligen Sie sich als Experte zum Thema und erhalten dadurch einen respektierten Mitgliedsstatus. So sind Sie mehr, als nur der Vertreter Ihrer Marke zu sein. Nutzen Sie gestellte Fragen, um auf Ihre Dienstleistung oder Produkt hinzuweisen. Natürlich ohne gleich Stress mit den Administratoren zu bekommen.

Kombinieren Sie verschiedene Plattformen! Youtube-Videos können alleingestellt nur schwierig viele Aufrufe provozieren. Schaffen Sie also einen Mehrwert, indem Sie Ihre Links auf verschiedenen Seiten teilen. Erhöhen Sie gleichzeitig die Reichweite auf beiden Seiten.

Ein Youtube-Video, dass auf Facebook viel geteilt wird, lässt z.B. das Ranking auf Youtube steigen. Dadurch werden sie automatisch auch bei der Google-Suche priorisiert. Vor allem, wenn man Keywords sinnvoll im Titel und der Beschreibung einsetzt.

Kleiner Tipp hierzu:
Wenn man YouTube Videos auf Facebook teilt, ist die Vorschau meist suboptimal. Kleine Miniaturansicht und schlechte Darstellung des Beitrags. Ich empfehle daher, einen kleinen Ausschnitt zu erstellen. Dieser sollte 10-30 Sekunden lang sein und einen interessanten Ausschnitt meines Videos zeigen. Diesen Ausschnitt dann einfach auf Facebook direkt posten, anstatt einen Link zu teilen.

Dieser Beitrag wird nämlich viel schöner dargestellt, mit größerer Vorschau. So wird er mehr Aufmerksamkeit erregen. In der Beschreibung kann man dann zum Weiterschauen auf YouTube einladen.

Mit einer YouTube Verlinkung, kann es aber sein, das das Video weniger oft anzeigt wird. Daher am besten einen Link zu einem Videobeitrag auf der eigenen Website posten.

Zusammenfassung: Welche Plattformen zu empfehlen sind

Die in Deutschland am meisten verbreiteten Social Media Plattformen sind Facebook, XING, LinkedIn und Instragram. Fast jeder ist zumindest auf einer dieser Seiten aktiv. Wofür aber eignen sie sich?

Facebook kennt zwar jeder, ist aber für professionelle Dienste eher weniger geeignet. Da es vorwiegend zur Unterhaltung aufgesucht wird. Man kann natürlich Dienstleistungen und Produkte auf Facebook bewerben. Dabei sollte aber mit direkten Kaufangeboten vorsichtig umgehen.

LinkedIn und XING sind für professionelle Kontakte sinnvoll. Je nachdem ob man national oder international auf der Suche ist.

Instagram erlaubt eigentlich kaum Werbung. So werden z.B. links nicht anklickbar dargestellt, sondern müssen kopiert und eingefügt werden. Diese Plattform ist daher eher für Unterhaltung gut. Vorrangig um bereits bestehende Kunden zu unterhalten.

Instagram eignet sich aber trotzdem sehr gut für visuelle Dienste. Zum Beispiel für eine Reiseagentur oder Fotografen / Videografen.

Twitter kennt zwar fast jeder, nutzt aber in Deutschland kaum jemand. Es geht dort eher um das Schreiben von Kurznachrichten. Dies ist bei jungen, englischsprachigen Leuten sehr beliebt.

Hoffentlich konnten Sie einige Tipps aus diesem Beitrag verinnerlichen. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann können Sie mir gerne einen Kommentar hinterlassen.

Bis zum nächsten Beitrag wünscht Ihnen alles Gute,

Über mich

Pascal Basel
Webdesigner & Online Marketer

Hier blogge ich über die Themen: Webdesign, WordPress & Online Marketing.

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