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Welche Photoshop Alternativen gibt es?

 

Warum verwende ich persönlich kein Photoshop und greife lieber auf Alternativen zurück? Und wieso glaube ich, Photoshop Alternativen für viele ebenfalls mehr Sinn machen? Es geht mir hierbei nicht darum, einen Hass-Beitrag zu Photoshop zu erstellen. Photoshop ist ein sehr gutes Programm. Wie der Name schon sagt, richtet es sich aber eher an Fotografen. Es hat schlichtweg einen immensen Funktionsumfang. Diesen brauchen die meisten Nutzer aber nicht – und dafür ist es dann ganz schön teuer. Als Selbstständiger oder Webdesigner kann man durch Alternativen allerdings einiges an Geld sparen. Diese möchte ich hier vorstellen.

Photoshop-Alternativen für Mac

Für Mac-Nutzer empfehle ich zwei kostenpflichtige Programme als Alternative zu Photoshop. Beide kosten zwischen 20 und 30€.

Autodesk ® Graphic

Bei Autodesk Graphic handelt es sich um ein Vektor-Programm. Vektor-Programme speichern an Stelle von Pixeln Orientierungspunkte. Beispielsweise Verbindungen zwischen A und B oder Kreismittelpunkte mit Angabe des Radius. Sie lassen sich somit unendlich hoch-skalieren, ohne dass sie verpixeln. Ein riesengroßer Vorteil also. Zudem nehmen sie gleichzeitig viel weniger Speicherplatz, als Pixel-Formate in Anspruch.

In den meisten Fällen müssen Grafikdesigner Bilder nur Skalieren und Zuschneiden. Dies ist mit diesem Programm sehr einfach erledigt. Autodesk Graphic ist ein lightweight Vektor-Programm. Es überwältigt den Nutzer nicht mit zu vielen Funktionen. Eignen tut es sich besonders gut für die Bearbeitung von Logos oder Icons. Idealerweise in SVG- oder EPS-Dateiformaten.

Somit ist es keine direkte Photoshop Alternative. Da allerdings es viele oft genutzte Funktionen bietet, ist es durchaus erwähnenswert.

Pixelmator

Pixelmator, wie der Name schon verrät, ist ein Pixel-Programm. Es dient für mich überwiegend zum Freistellen von Objekten. Dabei vereinheitlicht man den Hintergrund oder löscht ihn ganz aus. Dieses Programm bietet eine wirklich tolle Alternative zu Photoshop. Es bietet außerdem nämlich Farbkorrekturen und die Nutzung des Zauberstabs an. Viel mehr braucht man meistens nicht. Deshalb kann diese Software als alleinige Lösung oft durchaus reichen.

Tipp: Bildbearbeitung mit der Vorschau auf dem Mac

Apple denkt wie immer sehr gut mit. So eignet sich die Bildvorschau auf einem Mac bereits ideal zum Zuschneiden und Skalieren von Bildern. Auch einfache Farbkorrekturen können hiermit bereits gemacht werden. Text und Formen lassen sich ebenfalls einfügen. Dazu braucht man nur auf den Werkzeug Button im Menü klicken.

Photoshop Alternativen für Windows oder Linux

Auch für Windows und Linux möchte ich zwei Alternativen anbieten. Diese sind sogar kostenlos!

Inkscape

Eine tolle Alternative zum Mac-Programm Graphic bietet Inkscape. Es bietet die gleichen Funktionen und zusätzlich noch eine automatische Vektorisierung. Mit der kann man beispielsweise kleine Logos ganz schnell und einfach vergrößern. Natürlich lassen sich damit auch Grafiken, wie z.B. Logos erstellen.

Gimp

Auch dieses Programm ist kostenlos und bietet wie Pixelmator die Grundfunktionen von Photoshop. Früher war dieses Programm etwas verrufen, da es aufgrund des Mehrfenster-Modus sehr unübersichtlich war. Mittlerweile gibt es aber einen Einzelfenster-Modus, der mich persönlich sehr begeistert.

Beide dieser Programme funktionieren auch auf Mac-Geräten. Allerdings sind sie dort eher schlecht in der Umsetzung. Es lohnt sich daher wirklich, einmalig €60 für die Mac Apps zu investieren. Gerade da diese Programme kostenlos sind, sind sie als Photoshop Alternativen definitiv einen Blick wert.

Weitere Tools

Neben den genannten Programmen gibt es weitere Tools, die hilfreich sein können. Zum Beispiel ImageOptim und TinyPNG zur Komprimierung von Bildern. Letzteres ist allerdings keine Software, sondern eine Internetseite, auf die man Bilder hochlädt und anschließend komprimiert herunterlädt. Mit der Mac App Super PhotoCut lassen sich einfach Hintergründe löschen. Kostenpunkt nur um die 15€.

Logischerweise ist Photoshop für professionelle Fotografen ein Must-Have. Für alle anderen gibt es aber diese kostengünstigen Alternativen. So muss man nicht ganz so viel geld ausgeben und vor allem nicht monatlich.

Ich bedanke mich für das Interesse und freue mich sehr über Kommentare. Wenn du auch in Zukunft zum Thema Online-Marketing informiert bleiben willst, melde dich zum kostenlosen Newsletter an. So bleibst du sicher auf dem neusten Stand! Bis zum nächsten Beitrag. Viel Erfolg und alles Gute wünscht

Über mich

Pascal Basel
Webdesigner & Online Marketer

Hier blogge ich über die Themen: Webdesign, WordPress & Online Marketing.

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